Enterale Ernährung und Trinknahrung

Bei Anzeichen für eine unzureichende Ernährung (Appetitlosigkeit und Schluckstörungen/ Dysphagie
oder auch bei erhöhtem Eiweißbedarf durch großflächige Wunden) kann eine unterstützende

Ernährungstherapie mit Trinknahrungen/ Trinkzusatznahrungen eine erfolgversprechende Maßnahme 

sein. Die Enterale Ernährung ist dagegen eine maßgebliche Behandlungsmöglichkeit, wenn eine
ausreichende natürliche Ernährung gar nicht mehr oder vorübergehend nicht mehr möglich ist.
Für sehr viele Krankheitsbilder gibt es speziell angepasste Trinknahrungen/ Trinkzusatznahrungen.
In der Regel sind diese dann auch verordnungsfähig und werden von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet – sprechen Sie uns einfach an!
Wir wählen in Abstimmung mit dem verordnenden Arzt/ Ärztin die für Sie bzw. Ihre Angehörigen geeigneten Produkte aus, die in vielen Zubereitungen und auch Geschmacksrichtungen verfügbar sind:
  • Milchbasis
  • Fruchtbasis
  • Säfte/Suppen/Desserts

Auf Wunsch können wir zu Beginn „Schmeckmuster“ zur Verfügung stellen, um zu vermeiden, dass am Ende Geschmacksrichtungen / Zubereitungen verordnet werden, die dem Patienten nicht zusagen.

Es gibt darüber hinaus Krankheitsbilder, insbesondere bei massiven Störungen des Schluckmechanismus/ Schluckapparates, bei denen eine selbstständige Nahrungsaufnahme nicht mehr realisiert werden kann. Die enterale Ernährung mittels PEG/(seltener PEJ) – Sonde (PEG = perkutane endoskopisch kontrollierte Gastrostomie) ist daher für die Verbesserung der Heilungschancen oder den weiteren Krankheitsverlauf eine wichtige Maßnahme. Besonders nach oder während einer Krebstherapie, aber auch bei anderen Erkrankungen leistet die künstliche Ernährung einen bedeutenden Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität.

Hierzu wird – je nach Krankheitsbild – eine Magen- unter Umständen auch eine Dünndarmsonde ‚gelegt‘. Auch eine Nasensonde ist – insbesondere bei absehbar kurzzeitigen Überbrückungsversorgungen – möglich.

Gegenüber der sogenannten parenteralen Ernährung, bei der Nährstoffe intravenös zugeführt werden, bietet die enterale Ernährung neben vielem anderen den Vorteil, dass die Funktionen des Magen-Darm-Trakts erhalten bleiben.

Sondennahrungsversorgung wird häufig – und sehr oft völlig unberechtigt – nur als lebensverlängernde Maßnahme betrachtet. In vielen Fällen ist die Sondennahrungsversorgung jedoch nur über einen begrenzen Zeitraum – z.B. bis zum Abschluss von Heilungsprozessen nach Operationen – erforderlich.

Auch in langwierigen Fällen kann – z.B. durch qualifiziertes und konsequent angewendetes Schlucktraining – die Fähigkeit zur oralen Nahrungsaufnahme vielfach wieder aufgebaut werden.

Wir unterstützen gern bei der Überleitung aus dem Krankenhaus in die häusliche oder ggf. stationäre Versorgung in einer Pflegeeinrichtung.

Wir erstellen in Abstimmung mit dem Arzt/ der Ärztin einen auf das Krankheitsbild und die sonstige Konstitution des Patienten angepassten Ernährungsplan, der auch ggf. die pflegerischen Bedingungen berücksichtigt.

Bei Bedarf stellen wir auch den Kontakt zu einem
Pflegedienst her

Pflegepersonal, pflegende Angehörige und Patienten werden umfassend in die Ernährungsversorgung – vor allem in die Handhabung der erforderlichen Hilfsmittel (Infusionsständer, Überleitsysteme, ggf. Ernährungspumpen und auch Verbandmittel) – eingewiesen.

Mindestens einmal im Monat führen wir regelmäßige Service- und Kontrollbesuche durch, in deren Rahmen auch die (in der Regel monatliche) Ergänzung der Hilfsmittel- und Nahrungsvorräte erfolgt. Bei Bedarf oder auch bei Krankenhausentlassungen o.ä. sind wir natürlich jederzeit auch kurzfristig im Rahmen unseres 24h Bereitschaftsdienstes vor Ort.

MEVICE verfügt über eine breite Palette von Sondennahrungen und Hilfsmitteln unterschiedlicher Hersteller, so dass wir auf Veränderungen (bspw. mögliche Unverträglichkeiten oder andere ernährungsphysiologische Gründe) umgehend reagieren können.

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